toll.er:

toll.dreist I & II

Auslesen-Verlag 2013
Umfang: 222 Seiten
ISBN 978-3-939487-17-3
Preis 12,90

(+ Versandkostenpauschale *)

Die lang erwartete Neuauflage der toll.dreist-Bände I und II

Leserfreundlich in einem Buch zusammengefasst und um einige aktuelle Texte erweitert.

 

Die Wirtin stellt ihm ohne viel Federlesen sein Bier und seinen Korn auf die bereitliegenden Deckel.
„Zum Wohl“, wünscht sie ihm. So wie jedem anderen Gast auch. Sie zuckt mit keiner Wimper.
Der Zombie schüttet den Korn in das Bierglas und kippt dessen Inhalt mit einem einzigen Zug in sich hinein. Unter dem Hocker tröpfelt es stark.
Er sieht wohl, dass ich die sich unter ihm bildende Bierpfütze betrachte, beugt sich vor und flüstert heiser:
„Ganz dicht bin ich nicht mehr. Nach so vielen Jahren in der Gruft macht so ein Körper auch schon mal schlapp. Aber damit kann man leben. Zumindest in der Zeit, in der man leben muss. Etwas bleibt aber doch im Körper hängen.“
Er schaut auf seine Armbanduhr, greift in seine Hosentasche, die dabei ein wenig mehr ausreißt, holt ein paar Münzen hervor, legt sie auf die Theke, hebt noch einmal das Glas an den Mund und schlürft die letzten Tropfen heraus, steht stöhnend auf und geht ohne Abschiedsgruß zur Tür. .

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Toll.er
ist ein Pseudonym. Geschaffen für das Internet. Ein Geisteswissenschaftler möchte seine anarchisch literarischen Ambitionen austoben.
Toll.er hat ein Pünktchen v.er.einnahmt. Nicht imm.er. Aber imm.er mal wied.er. Dann hatte er ein Einsehen mit den geplagten Les.e.rn,
die sich von den Punkten nicht trennen konnten, die durch die Punkte irritiert wurden, dabei die Texte üb.er.sahen.
Toll.er glaubt, dass genaue Leser hinter einigen seiner Texte sogar Tiefsinn finden können. Wenn sie diesen denn suchen.
Toll.er führt seine Leser aber auch aufs Glatteis. Und freut sich dabei nicht nur klammheimlich.
Toll.er wünscht seinen Lesern in erster Linie viel Vergnügen bei der Lektüre seiner Werke.
 

toll.er:

toll.dreist III

Umfang: 173 Seiten
ISBN 3-938288-31-0

leider nicht mehr lieferbar

... und lehnte sich entspannt zurück. Dann verschränkte er die Arme hinter dem Kopf, schloss die Augen und begann ein wenig zu träumen. Das warme Wasser umspülte seinen noch muskulösen Körper, der die Badewanne fast ganz ausfüllte, der nachfettende Schaum des wohlriechenden Badezusatzes schmeichelte seiner Haut. Er hörte, wie sie das Badezimmer mit nackten Füßen betrat. Er hielt die Augen geschlossen. Er hörte, wie ihr seidener Morgenmantel von den Schultern herab auf den Boden rutschte. Er hörte ihren leichten Seufzer. Er hielt die Augen geschlossen. Er spürte ihre warme Hand auf seiner Schulter. Dann die zweite Hand, die einträchtig mit der ersten begann, seinen leicht verspannten Nacken zu massieren. Es schellte an der Haustür.. Sie ließ von ihm ab. “Das ist Mutter.” sagte sie. “Trockne dich bitte vernünftig ab, wenn du hier fertig bist, damit nicht wieder die Pfützen in der ganzen Wohnung verteilt werden. Und dass du mir nicht unbekleidet ins Wohnzimmer ....”


toll.er:

toll.dreist 4.0

Auslesen-Verlag 2017
Umfang: 185 Seiten
ISBN 978-3-939487-20-3
Preis 9,90

(+ Versandkostenpauschale *)

Toll.er hat nun entschieden, aus dem Schatzkästchen weitere Schmuckstücke zu veröffentlichen. Dazu gehören seine Kurzwestern, die komplette Sammlung der Kürzest-Science-Fiction-
Geschichten und die bisher zusammeng
eschusterten Hillermann-Impressionen.

Am 1. April des Jahres 1954 wurde an den Gestaden des Mississippi kurz vor Morgengrauen in Sichtweite von New Orleans ein kleines Apfelsinenkörbchen angespült, in dem ein winziger Knabe lag, der mit großen Augen in die Welt schaute. Ein schon ziemlich verwaschener handbeschriebener Zettel lag unter dem Knaben (hier in der Übersetzung):

Ein junger Mann mit gar wirrem Kopf, ich traf ihn. Medizin gab er an zu studieren, Großes hatte er vor. Doch nach der einen Nacht war er verschwunden. In den frühen Morgenstunden des 20. März gebar ich diesen kleinen Knaben. Ich habe kein Brot, ich habe kein Geld, ich habe nichts. Und ich hoffe, dass der kleine Ernesto Che eine Familie finden wird, die ihn aufzieht und gedeihen lässt, und ich hoffe, später einmal Großes von ihm zu hören, wie von seinem Erzeuger.

Brandneu!

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